Mit Rolf in die Pilze

Am Samstag, 13. Oktober 2018, war die Wildeshauser Geest unser Ziel. Unsere pilzkundliche Wanderung führte uns durch den Harpstedter Wald bei Dünsen bis ins schöne Delmetal bei Klein Amerika, einem Ortsteil von Harpstedt. Im Delmetal führt der Weg über die Ozeanbrücke – ein langer Holzsteg – durch einen artenreichen Erlenbruch.

Der Harpstedter Wald ist ein Mischwald aus Fichten,  Eichen  und Buchen. Aber auch Douglasien und Zedern wurden gepflanzt und sind zur beträchtlichen Größe gewachsen. Hochwald und Schonungen wechseln sich hier ab. Die Struktur dieses Waldes bietet deshalb einen guten Boden für eine Vielzahl verschiedener Pilzarten.

Jedoch waren unsere Erwartungen, auf viele Pilze bzw. Pilzarten zu stoßen, angesichts des heißen und viel zu trockenen Sommers nicht allzu hoch. Um so überraschter war unser Wanderführer Rolf, viele Pilzarten (Schwefelkopf, Fliegenpilz, Krause Glucke, Goldröhrling, Schmetterlingstramente u.a.) vorzufinden. Eine besonders große Kolonie von Schopf-Tintlingen (Coprinus comatus) aus der Familie der Champignonverwandten bevölkerte eine große Fläche an einem Schotterweg.

Das Ziel für unsere Mittagsrast war die Schutzhütte an der Ozeanbrücke im Delmetal. Über diesen Steg, über den man trockenen Fußes den Erlenbruch überqueren kann, führt auch der Fahrradfernweg von Bremen nach Osnabrück. Auf einem Parallelweg ging es durch den Wald zurück zum Parkplatz.

Bevor es dann nach Bremen zurück ging, legten wir noch einen „Boxenstopp“ in Kirchseelte im „Drei Mädel Haus“ ein. Die selbst hergestellten Kuchen und Torten sind sehr lecker.