Drei Tage Wernigerode – die bunte Stadt am Harz

Am Samstag, 29. Juni 2019, ging es für 13 Wanderinnen und Wanderer für drei Tage nach Wernigerode. Dort nahmen wir Quartier in einer schönen Pension direkt am Waldrand unterhalb des Armeleutebergs. Der Wetterbericht zeigte für das Wochenende schweißtreibende Temperaturen an. Gleichwohl machten wir uns gleich nach der Ankunft in unserer Unterkunft mit dem Linienbus auf zu unserer ersten Halbtagswanderung zur Steinernen Renne. Mit der Kurkarte kann man übrigens kostenlos den Nahverkehr im gesamten Ostharz nutzen.

Zur Steinernen Renne führen zwei sportliche Aufstiege. Wir hatten uns für die kleine Renne entschieden. Sportlich, aber kurz. Der Weg ist weitgehend schattig und deshalb auch bei Hitze gut zu bewältigen.

Die Brockenbahn beim Bahnhof „Steinerne Renne“
Hinauf auf die Steinerne Renne
Gasthaus Steinerne Renne

Zurück ging es bequem abwärts über den Hippelhangweg, vorbei am Bahnhof „Steinerne Renne“ zur Bushaltestelle „Floßbach“ in Hasseröde.

Steg über die Steinerne Renne
Vorbei am naturkundlich-geologischem Lehrpfad in  Hasseröde

Und am Abend noch ein kleiner Spaziergang durch die Wernigeröder Altstadt, bevor es zu unserem historischen Lokal zum Abendessen ging.

Vor dem kleinsten Haus Deutschlands

Weil die Wettervorhersage für Sonntag Mittag und Nachmittag satte 35 Grad voraussagte, machten wir uns am Sonntag sehr früh zu unserer Tageswanderung durch die Felsenlandschaft unterhalb des Brockens bei Schierke auf.  Mit dem Linienbus fuhren wir bis zur Bushaltestelle unterhalb des Schierker Bahnhofs.

Hinauf zum Schierker Bahnhof
Am Schierker Bahnhof – Haltestelle der Brockenbahn
Schierker Feuersteine

Vorbei an den Feuersteinen bei Schierke, die Namensgeber für den bekannten Kräuterlikör sind, ging es am Erdbeerkopf vorbei zu der Grenzklippe und weiter zu der Leistenklippe. An der Leistenklippe machten wir im Schatten bei schweißtreibenden Temperaturen unsere Mittagsrast. Zurück ging es dann über den Moorsteig, einer der schönsten Pfade im Harz. Der Moorsteig führt teilweise über Holzbohlen durch ein schönes Hochmoor.

An der Grenzklippe
Auf der Leistenklippe
Die Leistenklippe
Unsere Mittagsrast am Aufgang zur Leistenklippe
Moorsteig – Abstieg mit leichter Brise (Gott sei Dank!)
An der „Spinne“ am Glashüttenweg zurück nach Schierke

Nach dem Eintreffen in der Pension war noch ausreichend Zeit für ein Nickerchen. Zuerst war aber Duschen angesagt. Das war nach dieser Tour aber auch nötig. Frisch geduscht und ausgeruht ging es dann zu unserem Restaurant in der Wernigeröder Altstadt. Hunger und Durst waren groß. Der Abend klang dann, wie am Vorabend auch, gemütlich auf der Terrasse in der Pension aus.

Hunger!

Am Montag morgen brachen wir gleich nach dem Frühstück direkt von der Pension zu unserer kleinen Wanderung um den Armeleuteberg auf. Vorbei am Waldgasthaus „Armeleuteberg“ und dem Kaiserturm, wanderten wir an der Loipe talwärts in das Zwölfmorgental und weiter über einen verwilderten Pfad in das Bollhasental. Über einen schönen Waldweg erreichten wir dann das Schanzenhaus mit seinen Schanzenanlagen.

Waldgaststätte „Armeleuteberg“
Kaisertum auf dem Armeleuteberg
An der Loipe
Im Bollhasental
Schanzenanlage im Zwölfmorgental

Vom Schanzenhaus war es nicht mehr weit zu unserer Pension. Dort holten wir unser Gepäck ab und es ging mit dem Zug zurück nach Bremen.

Drei erlebnisreiche Tage in einer schönen Stadt, eine schöne Unterkunft und drei schöne Wanderungen, die trotz der hohen Temperaturen sehr viel Spaß gemacht haben.